Inklusion ist für uns kein Projekt, das man mal eben macht – sondern etwas, das wir dauerhaft leben. Ob bei Ausflügen, Aktionen im Jugendclub oder in der mobilen Jugend(sozial)arbeit: Wir achten bewusst darauf, Barrieren zu erkennen, zu benennen und möglichst abzubauen.
Dabei geht es nicht nur um körperliche Zugänglichkeit, sondern auch um Haltungen – und um Verständnis für die Vielfalt menschlicher Lebensrealitäten. Viele junge Menschen aus Schönefeld beschäftigen sich gemeinsam mit uns mit Fragen wie: Was ist eigentlich „normal“? Was bedeutet Barrierefreiheit im Alltag? Und was brauchen Menschen mit sichtbaren oder unsichtbaren Einschränkungen, um wirklich teilhaben zu können?
Immer wieder schaffen wir dazu kleine inklusive Angebote – zuletzt auch rund um den 5. Mai, dem bundesweiten Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. In dieser Zeit gab es verschiedene Mitmachaktionen, Austauschformate und Erfahrungsräume, die junge Menschen ermutigt haben, sich mit Inklusion, Spektrumstörungen und Teilhabe auseinanderzusetzen. Wir führten in dem Zeitraum das Projekt „Schwalbenweg meets Inklusion“ durch, welches durch Aktion Mensch gefördert worden ist.
Bereits im Jahr 2024 konzipierten Anni Schmidt und Mo Troppa von der mobilen Jugend(sozial)arbeit Schönefeld das Projekt „Wenn der Rolli wieder streikt“, das erfolgreich durchführt worden ist. Dieser inklusive Diskurs hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, dranzubleiben.
Die Finanzierung des Projekts kam dankenswerterweise durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) sowie den Landkreis Dahme-Spreewald zustande. So konnte ein wertvoller Beitrag zur Auseinandersetzung mit den Herausforderungen im alltäglichen Leben im Sozialraum geleistet werden – insbesondere mit Blick auf Barrieren für Menschen mit Behinderung, etwa bauliche, soziale oder kommunikative Hindernisse.
Denn Barrierefreiheit bedeutet auch, immer wieder genau hinzuschauen. Menschen dafür zu sensibilisieren, dass Teilhabe ein Menschenrecht ist – und nichts, wofür man sich bedanken muss