AWO Regionalverband Brandenburg Süd e. V.

Sie befinden sich hier: StartseiteUnser Verband / Geschäftsstelle / FB Kinder und Jugend 

Ergänzende Information

Kontakt

Fachbereichsleitung

Katja Hilbert

Katja Hilbert

Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend
03542 9384-140
[E-Mail anzeigen]

stellv. Fachbereichsleitung

Schkrock, Susan

Schkrock, Susan

stv. Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend
03542 9384-140
[E-Mail anzeigen]

Büroassistenz

Nikola Mroß

Büroassistenz Fachbereich Kinder und Jugend
03542 9384-151
[E-Mail anzeigen]

Informationen

Fachbereich Kinder und Jugend

Fachbereichsleiterinnen
Katja Hilbert
stv. Susan Schkrock

  • Kindertagesstätten
  • Integrationskindertagesstätten
  • Kinder- und Jugendwohneinrichtungen
  • Tagesgruppen
  • Frühförderstellen/Einzelfallhilfe
  • Sozialpädagogische Familienhilfe
  • Erziehungsberatungsstelle
  • Jugendsozialarbeit/Freizeiteinrichtungen
  • Schulsozialarbeit
  • Einzelfallhelfer
  • Schwangerschafts- und Familienberatungsstellen
  • Netzwerk Gesunde Kinder

Unser Aufgabengebiet

  • Betreuung aller Einrichtungen
  • Personalberechnung und -einstellung
  • Budgetierung
  • Mitarbeiterentwicklung
  • Qualitätsmanagement
  • Projektleitung und Koordination
  • Praxisberatung

Kindertagesstätten

leisten durch Betreuung, Bildung und Erziehung einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Kindes zur eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Damit werden Chancengleichheit und Gerechtigkeit für seine Zukunft gefördert.
Mit Eintritt in die Kindertagesstätten - beginnt für die Kleinsten ein neuer Lebensabschnitt – in unseren Kitas wollen wir die Kinder sowohl in die Gruppen integrieren und ihnen Lebensfreude vermitteln. Wir unterstützen sie beim Forschen, Entdecken und Konstruieren ihrer Welt, denn kindliche Neugier und Wissensdurst sind Motor der kindlichen Entwicklung.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind für uns von vorderster Priorität – moderne und bedarfsgerechte Kita-Konzepte mit Öffnungszeiten, die den Eltern entgegen kommen leisten einen Beitrag dazu.

Integrations-Kitas

Nicht alle Kinder haben die gleichen gesundheitlichen Voraussetzungen und den gleichen Entwicklungsstand. In den Integrationskindertagesstätten betreuen wir Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und Behinderung gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung.

Die gemeinsame Bildung und Erziehung soll erreichen, dass alle Kinder sich in ihren unterschiedlichen Befähigungen anerkennen, emotional positive Beziehungen aufbauen und sich gegenseitig unterstützen. Die ganzheitliche Entwicklungsförderung in Integrationsgruppen und in der Einzelförderung orientiert sich dabei grundsätzlich an den Fähigkeiten, nicht aber an den Defiziten.

So werden Verständnis für das „Anderssein“ und die Förderung der vorhandenen Kompetenzen miteinander im täglichen Leben verknüpft. Toleranz, Verständnis, Respekt und Achtung nehmen somit einen großen Stellenwert im Umgang miteinander ein.

Verbund der Kinder- und Jugendeinrichtungen/sonstige betreute Wohnformen

Die Unterbringung in einer der teilstationären oder stationären Einrichtungen ist erst umzusetzen, wenn ambulante Hilfen erfolglos bleiben. Während der temporären Unterbringung in den Einrichtungen werden die Kinder und Jugendlichen an die Grundregeln des normalen Miteinanders gewöhnt, soziales Verhalten trainiert und Barrieren im Umgang abgebaut.

Ziel der stationären Hilfen zur Erziehung ist eine Verbesserung der Erziehungsbedingungen in den Familien, um eine Rückkehr in die Familien zu erreichen oder auf ein selbständiges Leben vorzubereiten.

Tagesgruppen

Das Tagesgruppenangebot kommt für Kinder und Jugendliche infrage, für die ein Betreuungsbedarf im Rahmen der Hilfe zur Erziehung vorliegt und die Hilfe in einer Tageseinrichtung nicht mehr ausreichend ist.

Die Maßnahme ist geeignet, Kindern und Jugendlichen und ihren Familien zu ermöglichen, Entwicklungs- und Lernprozesse einzuleiten, ihr Verhalten zu ändern und zu stabilisieren, ihr gemeinsames Leben neu zu gestalten.

Eine aktive Mitwirkungsbereitschaft der Eltern muss gewährleistet sein. Die Elternarbeit hat in der Tagesgruppe einen hohen Stellenwert. Die Beratung der Eltern zu Erziehungsfragen findet regelmäßig, im Krisenfall öfter, statt. Die Arbeit orientiert sich an den Ressourcen und Möglichkeiten der Familie.

Durch gezielte Elternarbeit wird der Verbleib des Kindes oder Jugendlichen in der Familie unterstützt. Die Kinder und Jugendlichen werden bewusst im Bereich der aufgetretenen Problemlagen betreut wie

  • Einübung sozialer Kompetenzen und Veränderung des Konfliktverhaltens
  • Schulische Förderung – Hausaufgabenbetreuung, Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken
  • Förderung einer sinnvollen Freizeitgestaltung, Entwicklung von Hobbys

Frühförderung

Unsere Frühförder- und Beratungsstellen bieten Beratung und Hilfe für behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder und ihren Familien. Sie sind Ansprechpartner für Eltern mit Kindern, die insbesondere bei ihrer körperlichen, geistigen, sprachlichen, sozialen und/oder emotionalen Entwicklung beeinträchtigt sind.

Anspruch auf Frühförderung haben Kinder mit einem Entwicklungsrisiko von der Geburt bis zum Schuleintritt.

Einzelfallhilfe

Einzelfallhilfe ist neben sozialer Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit eine der drei grundlegenden sozialpädagogischen Interventionsformen zur Lösung psychischer, materieller, gesundheitlicher oder sozialer Probleme. Ihre spezifischen Strategien zur Bewältigung dieser Probleme setzen dabei vornehmlich am Klienten an.

Die Stärkung des Individuums gilt als die erfolgreichste Strategie zur Lösung seiner Probleme. Mit „Hilfe zur Selbsthilfe“ soll das Ziel einer authentischen und selbstverantwortlichen Persönlichkeit erreicht werden, die anschließend keiner weiteren professionellen Unterstützung mehr bedarf.

Die zeitlich begrenzte pädagogische Intervention erfolgt nach einer systematischen Untersuchung der psychosozialen Situation des Klienten. Ein therapeutisches Konzept bzw. Maßnahmeplan legt die Ziele und den Ablauf der Unterstützung fest und soll eine, zuweilen auch gemeinsame, Erfolgskontrolle ermöglichen.

Das Konzept der „Hilfe“ setzt Freiwilligkeit, Einverständnis und Mitwirkungsbereitschaft der Klienten voraus. Häufig beschriebene Anforderungen an die Pädagogen in der Einzelfallhilfe sind deshalb Anteilnahme, Akzeptanz der Person und Achtung der Selbstbestimmung des Klienten sowie Verschwiegenheit gegenüber anderen Personen und Institutionen. Einzelfallhelfer bedienen sich u. a. aus der Psychotherapie abgeleiteter Verfahren, z. B. der personenzentrierten Gesprächsführung.

Sozialpädagogische Familienhilfe

Sind die Probleme innerhalb der Familie angewachsen und ist ein normaler Umgang zwischen Eltern und Kindern schwierig, können die Sozialarbeiter und Sozialpädagogen bei der Lösung helfen, indem sie als Ansprechpartner und Vermittler Lösungswege gemeinsam mit den Kindern, Jugendlichen und Eltern erarbeiten und umsetzen.

Die Familienhelfer wahren dabei die Privatsphäre und Intimität der zu betreuenden Familien. Der Grundsatz der Sozialpädagogischen Familienhilfe der Arbeiterwohlfahrt ist Hilfe zur Selbsthilfe.

Erziehungs- und Familienberatung

Treten erste Probleme mit Kindern oder Jugendlichen auf, sind unsere Mitarbeiter Ansprechpartner, um Zuzuhören und Fragen zu beantworten. Sie unterstützen bei der Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme sowie bei Trennung und Scheidung.

In erster Linie geht es darum, eigene Kräfte zu mobilisieren, um Konflikte und Krisen langfristig zu überwinden. Die Beratung ist streng vertraulich und kostenfrei.

Jugendsozialarbeit & Jugendarbeit

Junge Menschen erhalten zum Ausgleich sozialer Benachteiligung oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen sozialpädagogische Hilfe, um ihre schulische und berufliche Ausbildung, Eingliederung in die Arbeitswelt und ihre soziale Integration zu fördern.

In unseren Jugendtreffs, Jugendclubs und Jugendzentren wird eine Vielzahl von Freizeitangeboten ermöglicht. Gemeinsam mit Freunden können Sport, Partys, Projekte und viele andere Dinge geplant und umgesetzt werden. Unsere Mitarbeiter begleiten, regen an und sind als Gesprächspartner vor Ort. Ausflüge übers Wochenende oder Ferienfreizeiten werden je nach Bedarf ebenso angeboten wie Diskussionsrunden und persönliche Gespräche.

Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit kann ganz allgemein als eine Form der Kooperation von Jugendhilfe und Schule bezeichnet werden. Jugendhilfe hat in Ergänzung zur Familie und neben Schule und Ausbildung junge Menschen in ihrer Entwicklung allgemeinerzieherisch zu fördern, durch Beratung und Unterstützung sozialen Benachteiligungen und Entwicklungskrisen entgegenzuwirken, Hilfe zur Erziehung zu leisten.

Der besondere Ansatz von Schulsozialarbeit besteht darin, Arbeitsansätze, Handlungsformen und Zielbestimmungen der Jugendhilfe am Ort und im Umfeld des Ortes der Schule zu realisieren.

Familienplanungsberatung

vertrauensvoller Atmosphäre bieten unsere Beraterinnen individuelle Sexualberatung, Beratung zur Empfängnisverhütung, Unterstützung und Hilfe bei unerfülltem Kinderwunsch.

Sexualpädagogische Präventionsarbeit/Beratung

Über die Beratungsarbeit in den Beratungsstellen bieten unsere Mitarbeiterinnen sexualpädagogische Präventionsarbeit in Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen und mit MultiplikatorInnen an, leisten Aufklärungsberatung für Jugendliche, Beratung und Begleitung bei sexuellem Missbrauch.

Soziale Beratung/Schwangerenberatung

Sie erhalten von den Beratungsstellen Auskunft über die zur Verfügung stehenden rechtlichen Möglichkeiten, sowie Beratung zu Stiftungsanträgen (Stiftung des Landes Brandenburg für Familien in Not) für Schwangere, Mütter mit ihren Kindern, Alleinerziehende. Des Weiteren bieten wir Beratung und Begleitung bei psychischen und sozialen Problemen in der Schwangerschaft und nach der Geburt eines Kindes sowie Beratung bei Pränataldiagnostik.

Schwangerschafts(konflikt)beratung

Wir bieten Hilfe bei der Entscheidungsfindung in einem Schwangerschaftskonflikt. Wir wollen in unseren Beratungsstellen schwangeren Frau ermöglichen, ihre Situation mit Unterstützung unserer erfahrenen Beraterinnen selbst einzuschätzen und eine Entscheidung zu treffen. Bei dieser Entscheidung begleiten unsere Beraterinnen die Frauen.Die Beratungsstellen sind staatlich anerkannt nach § 9 Schwangerschaftskonfliktgesetz.

Die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle unterliegen der Schweigepflicht. Auf Wunsch werden die Beratungen anonym durchgeführt.

Beratungen zu Mutter-Kind-Kuren

Bei einer ca. 3 Wochen andauernden Mutter-Kind-Kur sollen medizinische, therapeutische und psychologische Anwendungen eine körperliche und seelische Genesung der Mutter bewirken, während die Kinder sich während der Anwendungen in professioneller Betreuung befinden. Die Anwendungen bestehen aus: Entspannungstherapien, (z. B. autogenes Training und Yoga), Hydro- und Thermotherapie (z. B. Bäder, Sauna, Kneipgüsse), Körper- und Kreativtherapie (z. B. Basteln, Malen), Massagen, Gymnastik, Bewegungstraining (z. B. Rückenschule, Laufschule), Atemtherapie, Ernährungsberatung und vielem mehr. Unsere Kurberatungsstellen informieren Sie gerne zum Antragsverfahren und zu den Kur-Häusern.

Ehe- und Lebensberatung

Individuell erhalten Sie Beratung bei Konflikten und Krisen in der Partnerschaft, Sexualität und Elternschaft; Beratung bei Lebensproblemen und in Krisen, bei Ängsten, Depressionen, Mobbing, Schwierigkeiten in sozialen Kontakten.

Netzwerk „Gesunde Kinder“

Das "Netzwerk Gesunde Kinder" in Brandenburg orientiert sich am finnischen Prinzip: "Für jedermann und überall".
Über diese Netzwerke erhalten junge Familien Unterstützung für eine gesunde Entwicklung ihrer Kinder.

Während der ersten Lebensjahre der Kinder vermitteln geschulte, ehrenamtlich tätige Familienpaten oder Hebammen passgenau auf die Bedürfnisse der Familie zugeschnittene Angebote des Gesundheitswesens und der Jugendhilfe in der Lebenswelt des Kindes.