Noch bevor das vergangene Schuljahr mit Beginn der Sommerferien endete, besuchten wir mit den Schüler*innen des Jahrgangs 8 die Trainerhelden.
Die Schüler*innen saßen im Publikum der Aufführung „Herz(t)akt“ und reisten dafür mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Urania nach Berlin. Ein besonderes Kulturerlebnis mit bleibenden Erinnerungen und Eindrücken.
Mit Unterstützung durch das Bundesprogramm „Demokratie Leben“ konnten wir unseren Oberschüler*innen die Teilnahme an dieser modernen Kunstform ermöglichen.
Professionelle Tänzer*innen stellten ausdrucksstark durch Mimik und Körpersprache, begleitet von Musik, eine tiefgründige Geschichte dar. Ohne Worte, aber mit tiefer Bedeutung. Emotionen, Konflikte und Ausgrenzung wurden durch den Tanz sichtbar.
Was aber hebt „Herz(t)akt“ hervor? Durch eine gekonnte HipHop-Darbietung wurde den Schüler*innen das Zusammenwirken von Ausgrenzung, Rückzug und Flucht in die digitale Welt und dessen Folgen nähergebracht.
Das Stück bot Raum für Diskussionen und Denkanstöße. Denn Fragen wie: „Wie konnte es so weit kommen?“, „Was stellten die schwarzen Schatten dar?“, „Wofür stand die weiße ‚Fee'?“ haben die Grundlage für die weitere Bearbeitung der Thematik gegeben.
Mobbing, Diskriminierung, Social Media, Kampf um Anerkennung, Mitläufertum – Themen, die unsere Oberschüler*innen täglich beschäftigen. Mit darauffolgenden Workshops konnten wir die genannten Aspekte im Nachgang weiter vertiefen. Den Schüler*innen wurde Raum für Interpretation, Partizipation und Austausch gegeben.
Wir möchten uns bei allen mitwirkenden Akteurinnen bedanken. Dafür, dass wir eine moderne Form der Kunst erleben durften. Der Besuch der Trainerhelden war weit mehr als „nur" ein Ausflug.
