16.06.2026
Bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung
Was passiert, wenn das Konto gesperrt wird?
AWOBBSued/JKeck

Das Pfändungsschutzkonto (P-Konto) ist gesetzlich dazu da, das absolute Existenzminimum von Menschen in finanziellen Notlagen zu sichern. Doch was auf dem Papier klar geregelt ist, scheitert in der Praxis leider viel zu oft: Träge Banken, verweigerte Umwandlungen oder unzulässige Zusatzbedingungen blockieren den schnellen Schutz. Aus diesem Grund steht das P-Konto in diesem Jahr auch im zentralen Fokus der bundesweiten Aktionswoche Schuldnerberatung – denn die Lücke zwischen gesetzlichem Anspruch und der gelebten Realität ist nach wie vor riesig.

Wir blicken in diesem Jahr im Rahmen der Aktionswoche ganz genau hin, gehen diesem strukturellen Problem wissenschaftlich auf den Grund und untersuchen intensiv die Lücke zwischen dem gesetzlichen Anspruch und der tatsächlichen Praxis rund um das P-Konto (§ 850k ZPO).

Um die Situation für Betroffene nachhaltig zu verbessern, braucht es verlässliche Daten aus der Praxis. Deshalb unterstützen wir die bundesweiten Initiativen und laden Sie herzlich dazu ein, sich zu informieren und zu beteiligen.

Jetzt aktiv werden & unterstützen:

  1. Wichtige Umfrage: Helfen Sie mit, die Missstände aufzudecken, und nehmen Sie hier an der offiziellen Umfrage zum P-Konto im Rahmen der Aktionswoche Schuldnerberatung teil.
  2. Hilfe vor Ort: Stecken Sie selbst in einer schwierigen finanziellen Situation oder haben Fragen zum Pfändungsschutz? Hier geht es direkt zu unserer AWO Schuldnerberatungsstelle Spremberg.
  3. Hintergrundinfos: Weiterführende Informationen und Analysen zu den Hürden beim Existenzschutz finden Sie auch im Bericht des Verbraucherzentrale Bundesverbands: Pfändungsschutzkonto: Wenn der Zugang zum Existenzminimum scheitert.