02.06.2026
Große Klappe, viel dahinter
Lotte. Marie. Ich.

Klare Kante zeigen und gleichzeitig einen unvergesslichen Sommerabend erleben? Das geht! Unter dem kraftvollen Motto „Große Klappe, viel dahinter“ laden Lotte, Marie und Regine zum diesjährigen „Beatz gegen Hetze – Open Air“ ein. Gemeinsam setzen wir ein lautstarkes Zeichen gegen Ausgrenzung und für ein solidarisches Miteinander – und das traditionsreich, getreu unserem AWO Versprechen: Gegen Nazis. Seit 1919.

Für die richtige Energie auf und vor der Bühne sorgt an diesem Abend eine ganz besondere Band: Die Soul Squires bringen mit ihrem mitreißenden Sound die AWO Touristenstation zum Beben. Packt eure Freunde, Familie und Nachbarn ein und werdet Teil einer Gemeinschaft, die laut für die richtigen Werte eintritt!

Die Message

Hass und Hetze haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Mit dem Open Air beweisen wir, dass Musik verbindet, Brücken baut und die Stimme der Toleranz lauter ist als jeder Lärm von rechts. „Große Klappe, viel dahinter“ bedeutet für uns, mutig aufzustehen, laut für demokratische Werte einzustehen und gleichzeitig die Gemeinschaft bei großartiger Live-Musik zu feiern.

Alle Event-Details im Überblick:

  1. Event: Beatz gegen Hetze – Open Air 2026
  2. Live-Band: Soul Squires
  3. Datum: Mittwoch, 8. Juli 2026
  4. Uhrzeit: Einlass: 17.00 Uhr | Start: 18.00 Uhr | Ende: 21.30 Uhr
  5. Location: AWO Touristenstation, Dammstraße 72, 03222 Lübbenau/Spreewald
  6. Eintritt: Frei!

Warum du dabei sein solltest:

  1. Großartige Live-Musik: Erlebe die Soul Squires live in einer einzigartigen Open-Air-Atmosphäre direkt im Spreewald.
  2. Eintritt frei: Kultur und Haltung für alle zugänglich – der Eintritt ist komplett kostenlos.
  3. Gemeinsam stark: Zeige Gesicht gegen Rassismus und Extremismus und unterstütze die Arbeit der AWO vor Ort.

Kommt vorbei, feiert mit und lasst uns gemeinsam Lübbenau bunt, laut und tolerant gestalten!

Wer ist Lotte?

Lotte Lemke – Die Macherin im Hintergrund. Lotte war keine, die lange fackelte, sondern eine, die anpackte. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute sie die AWO, die von den Nazis verboten worden war, praktisch im Alleingang wieder mit auf. Während andere noch redeten, organisierte Lotte bereits Hilfen für Geflüchtete, Kinder und Familien in Not. Sie war der Motor der Organisation, absolut furchtlos und fest davon überzeugt, dass Solidarität kein leeres Wort ist, sondern Taten braucht.

  1. Warum sie heute noch wichtig ist: In Zeiten, in denen viel im Netz gecovert, aber wenig im echten Leben bewegt wird, ist Lotte das perfekte Vorbild. Sie steht für „Machen statt Quatschen“ und beweist, dass echter Zusammenhalt die stärkste Waffe gegen die Krise ist.

Wer ist Marie?

Marie Juchacz – Die Frau, die sich einfach das Wort nahm. Stell dir vor, Frauen dürfen nicht wählen, nicht mitbestimmen und sollen in der Politik am besten gar nicht auftauchen. Marie fand das schon vor über 100 Jahren komplett absurd. Sie gründete 1919 kurzerhand die AWO, um Menschen zu helfen, die am Rand der Gesellschaft standen. Und sie schrieb Geschichte: Sie war die allererste Frau, die jemals eine Rede in einem deutschen Parlament gehalten hat. Ihr Ding war Gerechtigkeit – nicht nur für Frauen, sondern für alle.

  1. Warum sie heute noch wichtig ist: Weil Marie uns zeigt, dass man sich Rechte nicht erbetteln muss, sondern sie sich nimmt. Sie erinnert uns daran, dass jede Stimme zählt und wir unsere nutzen sollten, um die Welt ein Stück fairer zu machen.

Wer ist Regine?

Regine Hildebrandt – Die Frau mit Herz und „großer Klappe“. Regine ist Kult – besonders hier bei uns in Brandenburg! Als Politikerin nach dem Mauerfall war sie dafür bekannt, dass sie kein Blatt vor den Mund nahm. Sie redete so, wie ihr der Schnabel gewachsen war, und kämpfte leidenschaftlich für die Menschen, die durch die Wende ihren Job oder Halt verloren hatten. Sie hatte ein riesiges Herz, aber eben auch eine „große Klappe“, wenn es darum ging, soziale Ungerechtigkeit lautstark beim Namen zu nennen.

  1. Warum sie heute noch wichtig ist: Regine zeigt uns, dass Politik nicht steif und langweilig sein muss. Sie ist das beste Beispiel dafür, dass man authentisch bleiben, seine Meinung laut sagen und sich trotzdem (oder gerade deshalb) mit vollem Herzen für andere einsetzen kann.

Wer ist Ich?

Dazu gehört nur eine Person: DU selbst. Marie, Lotte und Regine haben damals den Grundstein gelegt, aber Geschichte wird nicht in der Vergangenheit geschrieben – sondern hier und jetzt. „Ich“ bist du, wenn du nicht wegschaust, wenn jemand dumm von der Seite angemacht wird. „Ich“ bist du, wenn du auf Social Media Kontra gibst, statt einfach weiterzuscrollen. Und „ich“ bist du, wenn du am 8. Juli mit uns in Lübbenau stehst, feierst und zeigst, dass unsere Generation keinen Bock auf Hass hat.

  1. Warum DU heute so wichtig bist: Weil eine tolerante Gesellschaft kein Selbstläufer ist. Die drei Frauen aus unserer Geschichte können heute nicht mehr laut sein – das müssen wir übernehmen. Jedes Mal, wenn du den Mund aufmachst, dich für andere einsetzt oder einfach Gesicht zeigst, bist du der Beweis dafür, dass hinter unserer großen Klappe verdammt viel Zukunft steckt.
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