Für unsere „Federtaschenkinder“ stand ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm: Das wichtige Präventionsprojekt „Gewaltprävention – Umgang mit Fremden & sicherer Schulweg“, das bereits seit mehreren Jahren ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit im letzten Kita-Jahr ist. Begleitet wurde das Projekt wie gewohnt von der Kampfkunstschule und Gewaltprävention Lars Geigenmüller.
Gerade mit Blick auf die bevorstehende Einschulung ist es uns ein großes Anliegen, die Kinder altersgerecht auf neue Wege und Alltagssituationen vorzubereiten. Viele unserer Kinder wachsen in einer ländlichen Umgebung auf, fahren künftig mit dem Schulbus oder legen erste Wege eigenständig zurück. Umso wichtiger ist es, ihnen Sicherheit, Orientierung und Vertrauen in das eigene Handeln mitzugeben.
Im Mittelpunkt des Projektes stand dabei nicht das Erzeugen von Angst, sondern das kindgerechte Stärken von Selbstbewusstsein, Wahrnehmung und Handlungskompetenz. Die Kinder lernten unter anderem, wie sie sich in unangenehmen Situationen verhalten können, warum ein deutliches „Nein“ wichtig ist, wie sie Hilfe holen und auf ihr eigenes Bauchgefühl vertrauen dürfen. Spielerisch, praxisnah und mit viel Einfühlungsvermögen wurden verschiedene Alltagssituationen besprochen und geübt.
Besonders wertvoll war für uns zu beobachten, wie aufmerksam, mutig und reflektiert die Kinder mit den Themen umgingen. Durch Rollenspiele, Gespräche und praktische Übungen konnten sie wichtige Strategien kennenlernen, die ihnen Sicherheit für ihren zukünftigen Schulweg geben. Denn starke Kinder sind nicht die, die keine Angst haben, sondern die wissen, wie sie sich Hilfe holen, Grenzen setzen und auf sich selbst achten können. Mit Mut, Aufmerksamkeit und einem gestärkten Selbstbewusstsein dürfen unsere Kinder Schritt für Schritt wachsen und lernen: „Ich darf Nein sagen. Ich darf Hilfe holen. Und ich bin wichtig.“
Wir freuen uns sehr, dieses wertvolle Projekt seit vielen Jahren gemeinsam mit Lars Geigenmüller und seinem Team begleiten zu dürfen!
