Am 10. Dezember 2025 ist unser Mummi von uns gegangen. Ein Mensch, der für viele in Schönefeld mehr war als nur ein Bekannter, ein Freund, ein Wegbegleiter, ein fester Teil unseres Alltags.
Am 3. Februar 2026 haben wir auf dem Waldfriedhof Grünau Abschied genommen. Die Beerdigung war still, würdevoll und zugleich voller Wärme. Es war ein Abschied, wie er zu ihm gepasst hat: ehrlich, nahbar und getragen von Gemeinschaft. Und ja, wir haben auch gelacht. Weil Mummi es so gewollt hätte. Weil Erinnerungen an ihn nicht nur traurig, sondern auch voller Leben, Humor und gemeinsamer Momente sind.
Musikalisch begleitet wurde die Zeremonie von der Band Megaherzz, einer Band, mit der Mummi selbst eng verbunden war, denn er hatte früher selbst dort mitgespielt. Umso berührender war es, ihn an diesem Tag mit Musik zu verabschieden, die Teil seines eigenen Weges gewesen ist. Die Verbindung zur Band entstand über das Mehrgenerationenhaus Schönefeld, einen Ort, an dem Mummi ebenfalls Spuren hinterlassen hat.
Eine einfühlsame Trauerrede fand Worte für das, was viele empfanden: für seine Offenheit, seine Menschlichkeit und seine besondere Art, Menschen zusammenzubringen.
Im Anschluss kamen wir im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld zusammen. Dort, wo Mummi oft war, wo Begegnungen selbstverständlich waren und Gemeinschaft gelebt wurde. Gemeinsam mit Freundinnen und Freunden haben wir gegessen, gesprochen, erinnert und gespürt, wie sehr er uns allen fehlt.
Viele aus dem Schwalbenweg kannten ihn. Manche gut, manche flüchtig... aber fast alle erinnern sich an ihn. An Gespräche, an Begegnungen, an dieses Gefühl, willkommen zu sein. Mummi hatte diese seltene Gabe, optimistisch und glücklich zu sein, egal was das Leben so bringt!
Was bleibt, ist eine große Lücke. Und zugleich eine große Dankbarkeit. Für die gemeinsame Zeit, für Freundschaft, für Erinnerungen, die bleiben.
Wir vermissen unseren Freund.
Und wir wissen: Er bleibt Teil vom Schwalbenweg.
