30.08.2022
AWO investiert rund 1 Million in Nachhaltig- und Unabhängigkeit

Lübbenau/Spreewald. Regionaler Partner EMIS realisiert im Auftrag der AWO 10 Photovoltaik-Projekte.

Rund eine Millionen Euro investiert der AWO Bezirksverband Brandenburg Süd e. V. in diesem Jahr in den Bau von Photovoltaik-Anlagen. Am Dienstag, den 12. April haben die beiden AWO Geschäftsführer Jens Zarske-Lehmann und Wolfgang Luplow den Auftrag dazu unterschrieben. Die Realisierung des Großprojektes übernimmt das Lübbenauer Unternehmen EMIS.

Auf insgesamt 10 Objekten, wie der Geschäftsstelle, in Wohnanlagen sowie an Produktionsstandorten der AWO in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster und in der Stadt Cottbus, werden in den nächsten Monaten Anlagen zur Solarstromgewinnung entstehen. Jedes dieser Objekte erhält außerdem Ladesäulen für Elektroautos. „Unter Nachhaltigkeitsaspekten haben wir uns schon länger mit dem Gedanken getragen, Strom aus Erneuerbaren Energien zu nutzen. Aufgrund der steigenden Energiekosten und auch aufgrund der Unsicherheiten in der Energieversorgung durch den Ukraine-Krieg ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um das Projekt großflächig anzugehen“, sagt Zarske-Lehmann. 

Dass die AWO mit EMIS einen kompetenten Partner aus der Nachbarschaft für die Planung und Errichtung der PV-Anlagen gefunden hat, freut den Geschäftsführer des Wohlfahrtsverbandes besonders: „Unter Nachhaltigkeit verstehen wir eben auch, dass die Wertschöpfung möglichst in der Region bleibt. EMIS hat in unserer Umgebung schon vergleichbare Projekte erfolgreich umgesetzt. Es gibt also Referenzobjekte zum Ansehen und den direkten Draht zum Ansprechpartner vor Ort. Besser geht es eigentlich nicht.“, ergänzt Luplow. EMIS, ursprünglich Dienstleister im Kraftwerksbereich, hat sich bereits vor Jahren auf Leistungen im Bereich erneuerbare Energien spezialisiert. „Wir freuen uns natürlich über das Vertrauen, dass die AWO uns hier entgegenbringt. Gleichzeitig ist die Investition in Photovoltaik aktuell der richtige Schritt, um sich von den hohen Energiepreisen unabhängiger zu machen. Gerade wenn man wie hier, bei der AWO, den Solarstrom direkt tagsüber für den Eigenverbrauch nutzen kann, spart das natürlich bares Geld.“, so EMIS-Geschäftsleiter Benjamin Oppermann.  Schon in den kommenden Tagen werden die ersten Arbeiten an den Photovoltaik-Anlagen beginnen.