AWO Regionalverband Brandenburg Süd e. V.

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Positionspapier des AWO Landesverbandes Brandenburg - Betreuung von Demenzkranken durch Arbeitslose

Die neuen Möglichkeiten, die das im Juli in Kraft getretene Pflegeweiterentwicklungsgesetz für die Betreuung Demenzkranker unter anderem durch den Einsatz von zusätzlichem Personal in den Pflegeheimen eröffnet, werden vom Landesverband der Arbeiterwohlfahrt sehr begrüßt.

In den Einrichtungen der AWO gibt es viele Ideen und Vorhaben, wie zukünftig die Betreuung der an Demenz Erkrankten quantitativ und qualitativ ausgestaltet werden soll und kann, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Der seit Jahren vorgegebene konstante Personalschlüssel für die stationären Einrichtungen hat bisher vielen Bemühungen engagierter Pflegekräfte Grenzen gesetzt.

Die Betreuung Demenzkranker verlangt von den Betreuenden nicht nur ein Mindestmaß an Kenntnissen über Ursachen, Auswirkungen und Verlauf von demenziellen Erkrankungen sondern vor allem auch eigene psychische Stabilität und Belastbarkeit sowie die Fähigkeit, sich emotional auf das Verhalten und die Reaktionen von Dementen einzulassen.

Die Einrichtungen benötigen schon seit langem zusätzliches Personal. Für viele bisher Arbeitslose wird es in der nächsten Zeit die Möglichkeit geben, einen neuen Arbeitsplatz in den Pflegeheimen zu finden und erhalten. Vorausgesetzt ist dafür neben den essentiellen Kenntnissen Fähigkeiten die persönliche Eignung. Darüber zu entscheiden, muß den Heimleitungen und fachlichen Führungskräften vorbehalten bleiben, um zum Wohle der Betreuten bestmögliche Arbeitsfähigkeit zu gewährleisten.