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Netzwerken für die Jugend

17.04.2012 „In erster Linie verstehe ich mich als Netzwerkerin. Ich baue gern auf bewährte Strukturen, möchte aber auch neue Möglichkeiten aufdecken und Ressourcen nutzen. Und ich will Menschen dazu motivieren, etwas zu bewegen – und sei es in einem noch so kleinen Rahmen. Es ist immer etwas möglich.“
[links Marion Fermann, Jugendamt TF, rechts Stefanie Domin, Jugendkoordinatorin] links Marion Fermann, Jugendamt TF, rechts Stefanie Domin, Jugendkoordinatorin

Stefanie Domin, neue Jugendkoordinatorin im Landkreises Teltow-Fläming, weiß, wovon sie spricht. Als Sozialpädagogin, die außerdem auch noch einen Abschluss als Kulturwissenschaftlerin vorweisen kann, verfügt sie über das fachliche Rüstzeug für den neuen Job. Als Gründungsmitglied des Vereins Mietar e. V. kennt sie sich in Kinder- und Jugendarbeit bestens aus. Und als Mitarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt bringt sie Erfahrungen aus dem Bereich der Familienhilfe ein. „Ich kann fachlich also eine gewisse Bandbreite abstecken“, so die 34-Jährige, die auch seit einiger Zeit in den Netzwerken „Kinderschutz“ und „Gesunde Kinder Teltow-Fläming“ mitwirkt.

All diese Kenntnisse und Erfahrungen wird sie künftig in die Waagschale werfen. Als kreisweite Jugendkoordinatorin muss sie nicht nur vorhandene Entwicklungen, Prozesse und Angebote der Jugendarbeit erkennen und vergleichen, sondern sie auch weiter entwickeln. Und zwar über bestehende Netzwerke hinaus, stets in enger Zusammenarbeit mit dem Bereich Jugendförderung und der Jugendhilfeplanung des Landkreises und gemeinsam mit den freien Trägern der Jugendhilfe und den Kommunen.

Noch wäre es zu früh, von konkreten Zielen und Projekten zu sprechen. Fest steht, dass Stefanie Domin schon jetzt den Kopf voller Ideen hat. „Ein kleines bisschen Weltverbesserer möchte ich schon sein“, gibt sie augenzwinkernd zu. Dabei dürften sie ihre Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit „erden“. Die junge Frau, Mutter zweier kleiner Kinder, stammt aus Oehna und hat in Jüterbog ihr Abitur abgelegt. Sie lebt noch in Luckenwalde und bald wieder in Oehna. „Ein wunderbares Dorf, dort wohnt es sich hervorragend“, kommt sie ins Schwärmen. Vor allem: Es gibt viele kreative Potenziale und vor allem junge Familien mit Kindern… Und die liegen ihr nun mal am Herzen.

Dass es im Landkreis Teltow-Fläming seit kurzem eine kreisweite Jugendkoordinatorin gibt, ist über die bedarfsgerechte Verteilung der Personalstellen im Bereich der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit des Landkreises möglich geworden. Deren Ziel ist es, kontinuierliche Angebote in der Jugend- und Jugendsozialarbeit sowie deren bedarfsgerechte Weiterentwicklung zu sichern.

Der Jugendhilfeausschuss Teltow-Fläming beschloss am 21. September 2011 für die Jahre 2012 und 2013 neben der Verteilung der Personalstellen im Landkreis auch die Schaffung einer Stelle Jugendkoordination/flexibler Bedarf. Dem folgte ein Bewerbungsverfahren, das in Zusammenarbeit mit der Kleinen Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege im Landkreis stattfand. Den Zuschlag zur Besetzung der Koordinatoren-Stelle hat letztlich die Arbeiterwohlfahrt, Regionalverband Brandenburg Süd e. V. bekommen. Dort ist auch Stefanie Domin beschäftigt, die sich auf ihre neue Aufgabe freut. „Die Stelle ist schon wie auf mich zugeschnitten“, betont sie.

Gestern stellte sich die neue Jugendkoordinatorin in einer Beratung kommunaler und freier Träger, die in der Kinderbetreuung im Landkreis tätig sind, vor. Erste Kontakte sind geknüpft, weitere Gespräche folgen. Netzwerkmäßig, versteht sich. So wie Stefanie Domin sich und den neuen Job sieht. Denn: Es ist immer etwas möglich…

(Heike Lehmann, Landkreis Teltow-Fläming)